My Star
Weite Steppen ziehen sich bis zu den Bergen hoch im Norden. Gelegentlich trifft man auf eine Baumgruppe oder einem See. Sonst ist es ziemlich kahl. Der Boden wird bedeckt von Moos und niedriegen Sträuchern. Viel Kleingetier kriecht umher.
In der Ferne sieht man eine kleine Karawane. Sie ziehen wahrscheinlich rüber in die Stadt zum Markt. Man sieht einen Schwerbeladenen Wagen, den sie mitziehen.
Hier draußen herrscht meist Ruhe. Man kann seine Gedanken ordnen. Es giebt keine Störungen von Lärm und Gestank wie in der Stadt. Auch spricht dich niemand an oder Belästigt dich. Ich sitze nun schon den halben Tag hier draußen und denke nach. Viel zu viel ist in letzter Zeit geschehen. Und vieles hab ich nicht verstanden. Die Ordnung (wenn es jemals so etwas gab) hatte sich schon fast vollständig aufgelöst. Kein Bewohner hält sich noch an die alten Regeln. Es wird gekämpft, geraubt und gemordet. Das Leben war sehr hart geworden.
Das schlimmste aber war: Niemand wusste genau wann es angefangen hatte, noch, wer oder was daran schuld war.